Die Wiener Linie 38 im City Transport Simulator 2026 ist eine von zwei authentischen Straßenbahnlinien, die in ViewApps Wien-Erweiterung am 13. Oktober 2026 eingeführt wurden. Die Strecke erstreckt sich über rund 5,34 Kilometer und führt virtuelle Fahrer von der unterirdischen Wendeschleife am Schottentor bis in das historische Heurigenviertel nach Grinzing.
Im Gegensatz zur fiktiven Starterstadt Tramau bietet die Wien-Karte originalgetreu nachgebildete reale Streckenführungen, historische Architektur und realistische Gleissteigungen. Die Linie 38 bietet einen direkten Einblick in den straßenbündigen Mischverkehr der österreichischen Bundeshauptstadt, komplexe Weichenanlagen und spürbare Steigungen.
Übersicht der Linie 38 und wichtigste Haltestellen
Die Straßenbahnlinie 38 verkehrt zwischen der Wiener Innenstadt und den nordwestlichen Vororten. Die Fahrt umfasst planmäßige Haltestellen zwischen Schottentor und Grinzing mit Umsteigemöglichkeiten zu anderen Straßenbahnlinien, Autobuslinien und dem U-Bahn-Netz. Fahrer, die Frühschichten beginnen, können auch direkt von der im Maßstab 1:1 nachgebildeten Remise Gürtel ausrücken, bevor sie nahe der Nußdorfer Straße auf die Strecke einschwenken.
| Haltestellenname | Wichtige Umstiege & Besonderheiten |
|---|---|
| Schottentor | U-Bahn-Linie U2; Straßenbahnlinien D, 1, 43, 44 (unterirdische Wendeschleife) |
| Schwarzspanierstraße | Direkt außerhalb des Tunnelportals nahe der Votivkirche gelegen |
| Sensengasse | Korridor durch ein zentrales Wohn- und Universitätsviertel |
| Spitalgasse | Straßenbahnlinien 5, 12, 40, 41, 42; Knotenpunkt nahe dem historischen Josefinum |
| Alserbachstraße | Straßenbahnlinien 5, 12; Buslinie 40A; Standort der historischen Markthalle |
| Canisiusgasse | Dicht bebauter, straßenbündiger Fahrabschnitt |
| Nußdorfer Straße | U-Bahn-Linie U6; Straßenbahnlinie 37; Buslinien 35A, 37A |
| Glatzgasse | Straßenbahnlinie 37 |
| Hartgasse | Kombinierter Wohnkorridor, der gemeinsam mit Buslinien befahren wird |
| Gatterburggasse | Buslinien 10A, 35A |
| Oberdöbling | Buslinie 39A (Umstieg in Richtung Heiligenstadt / Sievering) |
| Silbergasse | Buslinie 39A |
| Sieveringer Straße | Buslinie 39A |
| Paradisgasse | Beginn der grüneren Vorortbereiche und steileren Gleisabschnitte |
| An den langen Lüssen | Steigungsabschnitt mit deutlich spürbaren Höhenunterschieden |
| Grinzing | Buslinie 38A; Endstation mit einer Häuserblock-Wendeschleife |
Einsetzbare Fahrzeuge auf der Linie 38
Im realen Betrieb setzen die Wiener Linien auf dieser Strecke Niederflurstraßenbahnen ein. Die Wien-Erweiterung enthält spezifische historische sowie moderne Fahrzeuge, wobei der City Transport Simulator 2026 auf der Strecke auch Sandbox-Freiheiten bietet.
ULF A und ULF B der ersten Generation
Die Wien-Erweiterung führt die Originalgeneration der Ultra-Low-Floor-Straßenbahn (ULF) ein:
- ULF A: Die kürzere Gelenkniederflurvariante, ideal für Einsätze mit mittlerem Fahrgastaufkommen.
- ULF B: Die verlängerte mehrteilige Niederflurvariante für maximale Fahrgastkapazität.
- Generationsmerkmale: Diese älteren Modelle verfügen über rechteckige Außenblinker, innenliegende Scheinwerfer, rechteckige Heckleuchten, Klappfenster zur Belüftung anstelle einer Klimaanlage und die ältere IBIS-Layout-Anzeige im Führerstand.
Alternative Straßenbahnen und Fahrzeugflotten
Während die ULF-Züge der ersten Generation das Standard-Rollmaterial für die Erweiterung darstellen, erlaubt die Simulation auch die Zuweisung anderer Fahrzeuge auf Fahrplänen der Linie 38:
- ULF A1 und ULF B1: Die modernisierte Niederflurgeneration, die im Basisspiel enthalten ist.
- Flexity Wien: Über separate DLCs oder Pakete erhältlich und voll funktionsfähig auf den Wiener Gleisen.
- Tatra KT4D und StadtRegioTram: Freigeschaltete Straßenbahnen aus dem Basisspiel oder Erweiterungen können im Freien Spiel oder in benutzerdefinierten Fahrplänen auf der Linie 38 gefahren werden.
- Type E1: Spieler, die das klassische Wiener E1-Add-on besitzen, können dieses auf dem Streckennetz einsetzen, wobei Community-Berichte auf bestimmte betriebliche Einschränkungen je nach Spielmodus hinweisen.
Fahrmechanik und streckenspezifische Herausforderungen
Das Fahren auf der Linie 38 erfordert eine Anpassung an reale infrastrukturelle Gegebenheiten, die auf den fiktiven Straßen von Tramau so nicht vorkommen.
Steigungskontrolle und Zurückrollen
Auf dem Weg in die Außenbezirke über die Paradisgasse, An den langen Lüssen und Grinzing steigt das Gleisprofil stetig an. Löst man die Bremsen, ohne vorab ausreichend Leistung aufzuschalten, kann die Straßenbahn am Gefälle zurückrollen. Fahrer müssen den Sollwertgeber dosiert bedienen, um auf den Steigungsabschnitten eine Geschwindigkeit zwischen 30 km/h und 40 km/h zu halten.
Weichen und Fahrzeugabstände
Komplexe Weichenanlagen finden sich am Schottentor, an der Spitalgasse und an der Nußdorfer Straße.
- An der Spitalgasse teilt sich das Gleisnetz einerseits in Richtung Schottentor und andererseits über die Linien 40, 41 und 42 in Richtung Westbahnhof.
- Halten Sie an Kreuzungen nicht zu dicht hinter vorausfahrenden KI-Straßenbahnen an. Steht man direkt an der Stoßstange der KI-Bahn, können Weichenkontakte das eigene Fahrzeug unter Umständen nicht mehr erfassen, wodurch die Weichenzungen in der falschen Stellung verharren und Ihre Straßenbahn auf die falsche Route gelenkt wird.
- Schlägt die automatische Weichenerkennung fehl, müssen Fahrer die Weichenzungen manuell kontrollieren oder die Signalmelder im Cockpit prüfen, bevor sie das Herzstück befahren.
Signalanforderungen
An bestimmten Kreuzungen – etwa bei der Annäherung an signalgesicherte Abschnitte entlang der Nußdorfer Straße oder bei Ausfahrten aus der Remise – muss der Fahrer manuell eine ÖPNV-Phase anfordern. An den Wiener IBIS-Bediengeräten sendet das Drücken der Taste 1 eine Signalanforderung an die automatische Steuerung, um längere Standzeiten vor Rotsignalen zu vermeiden.
Enge Straßen und Verkehrsverhalten
Zwischen Canisiusgasse und Oberdöbling verläuft die Trasse auf engen, gemeinsam genutzten Straßen. KI-PKW versuchen dort häufig, über die Gleise hinweg in Querstraßen abzubiegen. Da die Bremswege schwerer Schienenfahrzeuge lang sind, sollten nicht signalisierte Schutzwege (Zebrastreifen) und unübersichtliche Kreuzungen vorsichtig angefahren werden, um Zwangsbremsungen oder Punktabzüge wegen Kollisionen zu verhindern.
Fahrgasttüren und Fahrgastwechsel
Die Wien-Erweiterung beinhaltet sensibel reagierende Lichtschranken an den Türen. Ist die Türfreigabe aktiv, bewirken ein- oder aussteigende Fahrgäste, dass die Türen geöffnet bleiben oder automatisch wieder aufsteuern. Um Fahrplanverzögerungen zu vermeiden, sollte die Türfreigabe zurückgenommen werden, sobald sich die Warteschlange am Bahnsteig aufgelöst hat; stellen Sie sicher, dass alle Türen verriegelt melden, bevor Sie den Fahrschalter nach vorne legen.
Spielmodi und Funktionseinschränkungen in Wien
Die Wien-Erweiterung verändert einige grundlegende Gameplay-Mechaniken des Originalspiels:
- Kein Editor für eigene Linien: Anders als im fiktiven Tramau basiert das Wiener Schienen- und Straßennetz direkt auf echten Geodaten. Spieler können in Wien weder eigene Routen erstellen noch neue Haltestellen anlegen; gefahren werden ausschließlich die real existierenden Strecken (Linie 38, Linie 37, Bus 35A und Nachtbus N35).
- Kein Wirtschaftsmanagement: Das Wien-DLC konzentriert sich rein auf das Fahren nach Fahrplan, Fahrzeugübergaben und das Freie Spiel. Unternehmensmanagement- und Netzwerk-Wirtschaftsmodi werden auf der Wien-Karte nicht unterstützt.
- Freie Fahrzeugwahl auf jeder Linie: Die Streckenverläufe sind zwar festgelegt, die Fahrzeugzuweisungen bleiben jedoch flexibel. Jeder freigeschaltete Bus und jede Straßenbahn aus Ihrem Fuhrpark kann für die Umläufe der Linie 38 eingeplant werden.
Editionen der Wien-Erweiterung und Preise
Die Wien-Inhalte wurden am 13. Oktober 2026 für PC (Steam), PlayStation 5 und Xbox Series X|S veröffentlicht:
- Wien-Erweiterung (49,99 € / 49,99 $ / 41,74 £): Richtet sich an Besitzer von City Transport Simulator 2026. Beinhaltet die vollständige Wien-Karte, die Linien 37, 38, 35A, die Nachtlinie N35, die Remise Gürtel, ULF A/B-Straßenbahnen und Citaro C2-Busse in Wiener Ausführung.
- Wien Edition (69,99 € / 69,99 $ / 58,49 £): Ein eigenständiges Bundle für Neueinsteiger. Enthält das Basisspiel (Tramau-Karte samt Starter-Fuhrpark) kombiniert mit der kompletten Wien-Erweiterung.
- Season Pass: Spieler, die den City Transport Simulator 2026 Season Pass besitzen, erhalten die Wien-Erweiterung und die dazugehörigen Fahrzeuge ohne zusätzliche Kosten.












